World Cleanup Day – Märchenweg, Müll und jede Menge…

Handschuhe an, Müllsäcke geschnappt – und los ging’s! Auch in diesem Jahr waren wir im Rahmen des World Cleanup Days unterwegs, um den Märchenwanderweg in Wernigerode ein kleines bisschen märchenhafter zu machen. Unser Weg führte uns vom Hasseröder Ferienpark hinauf zum Rapunzelturm.

Allerdings wartete schon kurz hinter den Ferienhäusern die erste Überraschung auf uns: Offenbar ist für manche Menschen der Weg zum Mülleimer deutlich schwieriger zu finden als der Weg in den Wald. Zwischen den Bäumen fanden wir Hausmüll, Verpackungen und jede Menge Dinge, die dort nun wirklich nichts verloren haben. Besonders ärgerlich: Die passenden Mülltonnen stehen direkt an den Wohnanlagen. Man hätte den Müll also nicht einmal weit tragen müssen.

Oben am Rapunzelturm angekommen, gab es erst einmal eine wohlverdiente Pause. Danach wurde es knifflig: In kleinen Gruppen lösten wir verschiedene Aufgaben rund um Mülltrennung, Recycling und richtige Müllentsorgung. Dabei wurde schnell klar: Müll ist nicht einfach weg, nur weil man ihn aus den Augen verliert. Er landet dann eben woanders und manchmal mitten im Wald.

Anschließend ging es wieder bergab in Richtung Wohngebiet und zurück zum Hasseröder Ferienpark. Die gesammelten Glasflaschen konnten wir direkt in den vorhandenen Glascontainern entsorgen – immerhin ein Teil der Arbeit war damit schon erledigt.

Am Ende konnten sich unsere drei prall gefüllten Müllsäcke wirklich sehen lassen. Oder besser gesagt: Leider konnten wir sie viel zu gut sehen. Von Altmetall über benutzte Hygieneartikel bis hin zu einzelnen Strümpfen und allerlei kuriosen „Schätzen“ war alles dabei. Dinge, bei denen man sich durchaus fragen konnte: Warum um Himmels willen landet so etwas im Wald?

Unser Fazit fällt deshalb ziemlich eindeutig aus: Der Märchenwanderweg ist märchenhaft schön – aber Müll gehört definitiv nicht zum Märchen.

Wir hoffen, dass beim nächsten Cleanup Day die Müllsäcke etwas leerer bleiben. Und dass wir stattdessen mehr von dem finden, was wirklich in einen Märchenwald gehört: schöne Natur, frische Luft und vielleicht – mit etwas Glück – sogar die eine oder andere echte Märchenfigur.

Ein großes Dankeschön möchten wir an dieser Stelle noch an die Stadt richten, die uns kurzfristig bei der Müllentsorgung unterstützt hat. Unsere gesammelten Müllsäcke wurden direkt vor Ort abgeholt und zur fachgerechten Entsorgung gebracht. Das hat uns nicht nur einiges an Schlepperei erspart, sondern auch dafür gesorgt, dass unsere drei „Fundstücke-Säcke“ nicht länger am Märchenweg herumstanden. Vielen Dank für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung!

Bis dahin gilt: Müll gehört in den Mülleimer. Nicht in den Wald. Ganz einfach.

Ein Sommertrip für Klasse 9

Gleich zu Beginn des Schuljahres und bei besten Sommerwetter unternahm die Klasse 9 ihre fünftägige Klassenfahrt an den Arendsee ganz im Norden unseres schönen Bundeslandes. 

Los ging’s mit dem Reisebus über Niedersachsen nach Arendsee. In näherer Umgebung des Sees war dann deutlich zu erkennen, dass der Tourismus Einzug gehalten hatte und sich die Region wirtschaftlich entwickeln konnte.

Wir nahmen unsere Waldhütten in Beschlag und lebten uns in die wunderschöne Landschaft bei Tannenduft ein, die uns ein bisschen erdete und zur Ruhe kommen ließ. Das Wetter zeigte sich von seiner sonnigen Seite und bot uns abends serienmäßig phantastische Sonnenuntergänge über Camp und See.

Bei den sommerlichen und milden Temperaturen machten Aktivitäten besonders Spaß.

Unter einem blauen Himmel mit Schäfchenwolken tuckerte der Radschaufeldampfer heran, um uns für eine Rundfahrt auf den See aufzunehmen. Mehrmals nutzten wir die Angebote des Freibades Arendsee, das mit interessanten Angeboten für Essen und Trinken aufwartete. Ein weitläufiges Stegsystem vermittelte fast Ostseeflair.

Das Springen vom Turm im See bereitete uns am meisten Spaß und verleitete den einen oder anderen auch dazu, mal jemanden ins Wasser zu schubsen…

Auf dem Seebadgelände, das zudem mit Klettermöglichkeiten, Vogelvoliere, Wasserrutsche und weiteren Spielmöglichkeiten ausgestattet war, befand sich außerdem eine Anlegestelle für Wassertreter. Diese waren mit Rutschen ausgestattet – die wir dann auf dem See auch ausgiebig ausprobieren mussten. Das war besonders lustig.

Abends hatten wir dann die Möglichkeit, die Disco zu besuchen, zu bowlen oder Kino zu schauen. Der abschließende Grillabend war ein weiteres Highlight auf unserer Klassenfahrtliste.

Unsere Klassenfahrt war richtig schön und hat Spaß gemacht. Wie haben viel zusammen gelacht und eine tolle Zeit miteinander verbracht. Insgesamt war die Klassenfahrt ein schönes Erlebnis, an das wir uns gern zurückerinnern werden.

Ein doppelter Neuanfang

Nach sechs Wochen hochsommerlichen Wetters startete das neue Schuljahr bei angenehmen Temperaturen und bedecktem Himmel. Fröhlich, aufgeregt und sonnengebräunt versammelten sich unsere Schülerinnen und Schüler zum ersten Schultag. Besonders spannend war der Schulstart für unsere neue 5. Klasse – und auch im Kollegium gab es einige neue Gesichter zu entdecken. Mit Frau Funhoff, Herrn Dr. Lederle und Herrn Richter dürfen wir gleich drei neue Lehrkräfte an unserer Schule willkommen heißen. Schön, dass Sie unser Team verstärken! Doch nicht nur im Kollegium gibt es einen Neuanfang: Auch an der Spitze unserer Schule hat sich zum neuen Schuljahr etwas verändert. Als neue Schulleiterin begrüßen wir herzlich Frau Beyer an der Sekundarschule LebenLernen. Sie übernimmt das Amt von Frau Michael, die unsere Schule gegründet, aufgebaut und in den vergangenen zwölf Jahren erfolgreich geleitet hat. Nach dieser prägenden Zeit hat Frau Michael nun ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten. Für ihren großen Einsatz, ihre Energie und ihr Engagement für unsere Schule sagen wir an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich Danke! Wir wünschen allen neuen Schülerinnen und Schülern, unseren neuen Lehrkräften und natürlich unserer neuen Schulleiterin einen guten Start, viele schöne Begegnungen und eine erfolgreiche Zeit an der Sekundarschule LebenLernen. Und natürlich wünschen wir auch unseren altgedienten „Hasen“ im Kollegium und in der Schülerschaft ein großartiges und erfolgreiches Schuljahr 2026/2027! 

Auf einen gelungenen doppelten Neuanfang und ein großartiges gemeinsames Schuljahr!

Ein(Blick) in die Vergangenheit

Im Geschichtsunterricht der 6. Klasse steht die Epoche des Mittelalters auf dem Lehrplan. Wie schon in den letzten Jahren haben wir dies zum Anlass genommen, unserem Wernigeröder Schloss einen Besuch abzustatten. Bei mittelgutem Wetter gingen wir zu Fuss auf den Schlossberg und schauten uns das imposante Bauwerk auch im Inneren an. Die Schlossführerin Frau Decke begrüßte uns als die erstem Gäste des Tages und gab einen Überblick über die Baugeschichte des Hauses und die Lebenswelten der ehemaligen Bewohner. Die prächtig ausgestatteten Räume vermittelten einen anschaulichen Eindruck, wie das lokale Adelsgeschlecht im Verlauf der Jahrhunderte gelebt hat und wie aus einer kleinen, bescheidenden Burganlage aus dem frühen 12. Jahrhundert ein imposantes Residenzschloss entstand, das heute als weithin sichtbares Wahrzeichen Wernigerode prägt und jährlich mehr als zweihunderttausend Besucher anzieht. Neben den teilweise noch original eingerichteten Repräsentationsräumen waren für die Schüler die Besteigung des über 40 Meter hohen Bergfrieds das Highlight der Führung. 

Unsere Fahrt an den Arendsee

Bei der ersten Klassenfahrt unserer 5. Klasse ging es an den Arendsee, den größten natürlichen See unseres schönen Bundeslandes. Am Montagmorgen fuhren wir bei besten Frühlingswetter über Magdeburg ins KiEZ Arendsee. Dort bezogen wir zwei urige Holzbungalows und erkundeten am Nachmittag das sehenswerte und gepflegte Städtchen Arendsee. Am nächsten Tag stand eine entspannte Fahrt mit dem Raddampfer Queen Arendsee auf dem Programm, die alle Kinder sehr genossen. Etwas mehr körperlichen Einsatz war dann am nach dem Mittagessen notwendig, als wir den gesamten See einmal zu Fuß umrundeten. Aufgrund der abwechslungsreichen Umgebung und einiger Spielpausen wurde es zum Glück nie langweilig und nach etwa vier Stunden kamen wir etwas erschöpft wieder im Camp an. Das Highlight der Klassenfahrt wartete dann am Donnerstag auf uns, als wir einen Ausflug ins Badeland Wolfsburg unternahmen. Fast fünf Stunden lang konnten wir bei strahlend blauen Himmel die riesige Badelandschaft im Innen- und Außenbereich erkunden und das angenehm leere Bad zum Schwimmen, Tauchen, Rutschen und Entspannen nutzen. Für den angestauten Appetit kam dann am Abend das gemeinsame Grillen gerade Recht, wo wir Steaks, Würstchen und Hühnerbrüste zusammen brutzelten und vor unseren Bungalows im warmen Abendlicht verspeisten. Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück in die Heimat. Nach einem etwas hektischen Aufbruch und einer kleinen Verzögerung durch einen Schienenersatzverkehr landeten wir am Nachmittag wieder gesund und wohlbehalten in Wernigerode. 

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