Unsere Einschulung

Am 16. August 2019 war unsere Einschulung. 24 Kinder wurden in die 5. Klasse unserer Sekundarschule eingeschult, für alle war es sehr spannend!

Die sechste Klasse hatte unter der Leitung von Frau Wandrey ein tolles Programm erarbeitet, welches den Kindern und anwesenden Eltern sehr gut gefiel. Besonders die “Erfahrungsratschläge“ wurden von den neuen Schüler und Schülerinnen sehr gerne aufgenommen.

Nachdem die Kinder traditionell ihre Wünsche für das neue Schuljahr mit vielen bunten Luftballons auf Weltreise schickten, fand der liebevoll gestaltete Tag seinen Abschluss bei leckerem Kuchen und Naschereien. Das Bufett wurde von den Eltern gesponsert. An dieser Stelle vielen Dank dafür.

Wir wünschen unserer neuen 5. Klasse und uns ein spannendes Schuljahr 2019/20.

Besuch bei der Feuerwehr

Heute, am 27.Juni besuchten wir die Feuerwehr Nord in Magdeburg. Als wir ankamen, mussten wir nicht lange suchen, die Feuerwache war sehr groß und modern. Wir wurden von einem Feuerwehrmann, Herrn Zachert empfangen, der uns einen Fettbrand vorführte. Er löschte diesen mit Wasser und es entstand eine riesige Stichflamme, die sehr cool aber auch gefährlich aussah. Dann erklärte er uns, dass man einen Fettbrand nie mit Wasser löschen sollte, sondern lieber mit dem Inhalt eines Feuerlöschers, das ABC-Pulver heißt. Er sagte auch, dass Fett erst bei 300⁰C anfange, sich zu entzünden. Später zündete er ein Holzfeuer an, das meine Klassenkameraden Ferenc und Jann löschen durften. Der Rest der Klasse durfte mit einem Wasserfeuerlöscher umherspritzen. Eine schöne Abkühlung! 

Am Ende zeigte uns Herr Zachert die Garage und die Wache. Herr Zachert erklärte uns die Funktionen der Autos. Das war interessant und spannend, da ich viele Dinge noch nicht wusste. Nachdem wir die riesige Garage besichtigt hatten, gingen wir in die Wache. Dort gab es eine Küche, zwei Fernsehräume und einen Sportraum. Im Sportraum werden meist alte Sportgeräte der Magdeburger Handballer genutzt.

Der Ausflug war sehr schön, da wir vieles selber ausprobieren durften.

Mattheo Mertig, Klasse 7

Unser Besuch im Steinzeitdorf

Zum Video von Lina Pfannenschmidt

Unsere 5. Klasse fuhr am 5. Juni ins Steinzeitdorf Randau.

Als wir ankamen, wurden wir sehr freundlich von den Mitarbeitern begrüßt. Daher, dass wir alle Hunger hatten, frühstückten wir erst einmal. Anschließend schmierten wir uns alle mit Sonnencreme ein und wurden in Gruppen eingeteilt. Unsere Gruppe ging zuerst zum Schmuckherstellen. Dazu mussten wir Muscheln an einem großen Stein reiben, bis wir ein Loch hatten. Das war ganz schön anstrengend. Danach fädelten wir eine Schnur durch. Ich fertigte eine Kette an, andere hingegen Armbänder. Dann konnten wir zur nächsten Station: Bogenschießen. Wir mussten auf ein Gummischwein schießen. Ich traf einmal, andere sogar zweimal. Nach dem Bogenschießen konnten wir aus Ton kleine Schüsseln oder einen Anhänger formen. Das war gar nicht so einfach. Ich entschied mich für eine kleine Schüssel. Wir stellten alles auf ein Tablett und ließen es aushärten. In der Zeit gingen wir wieder zu unserem Versammlungspunkt. Dann wurden wir neu aufgeteilt. Frau Heydecke betreute die Mädchengruppe, Frau Gerlieb die Jungsgruppe. Frau Heydecke ging mit ihrer Gruppe zu einem Spielplatz, währenddessen die Jungen eine genaue Führung durch das Steinzeitdorf bekamen. Auf dem Spielplatz konnten wir klettern, rutschen … Danach tauschten wir. Unsere Gruppe ging zuerst zu einem großen Haus, das wir uns angucken konnten, aber leider durften wir nicht hinein. Dann wurde uns noch so ein Signalding gezeigt, das man herumschleudern musste, um Töne zu bekommen. Bei uns war es nicht wirklich laut, aber man hörte etwas. Zum Schluss gingen wir noch in ein anderes Haus, in dem Steinzeitmenschen saßen und dort waren auch viele Waffen zu sehen.

Aber leider mussten wir auch wieder zurück zur Schule. Wir bedankten uns für den schönen Tag und gingen.

geschrieben von Henriette

Wissenswertes in der Drogenberatungsstelle

Unsere Klasse 7 ging am 13. Mai 2019 in die Drogenberatungsstelle Drobs. Dort lernten wir mehr über die Suchtarten und darüber, was passiert, wenn man diese Drogen konsumiert.

Zuerst sollten wir Bilder, die zu uns passen, nehmen und erklären, warum wir sie auswählten. Danach suchten wir eine Karte heraus, die man auch als „Suchtmittel“ verstehen könnte. Es gab viele verschiedene Interpretationen zu diesem Thema. Anschließend sprachen wir darüber, wovon man abhängig werden kann. Dazu brachten uns Steffi und Anita, sie arbeiten in der Drogenprävention, Gegenstände mit und diese sollte wir in drei Bereiche einteilen: legale und illegale Drogen sowie Verhaltensdrogen.

Dann besprachen wir jeden Gegenstand und Bereich und lernten so die Drogen und ihre Wirkung kennen. Zum Schluss spielten wir „Obstsalat“. Dabei tauschten wir die Plätze, wenn die Aussage von dem, der keinen Platz hat, auf einen zutrifft.                                    Merrit, Lucas und Yannik Klasse 7

„Ich fand den Tag in der Drobs sehr schön, denn ich lernte neue Dinge, zum Beispiel, dass Schokolade auch ein Suchtmittel sein kann.“ Merrit

„Mir hat dieser Ausflug gut gefallen, weil wir so viel dazu lernen konnten.“ Lucas

„Ich fand gut, dass sie uns gut mit einbezogen haben und deshalb kann man es nur

weiterempfehlen.“ Yannik

Aus den Erinnerungen einer Holocaust-Überlebenden

Am Donnerstag, dem 9. Mai 2019 besuchte ich – mit einigen Lehrerinnen unserer Schule – eine Lesung der 93-jährigen Batsheva Dagan.

Zuerst erzählte sie, woher sie ursprünglich stammt: Ihre Familie, deren eigentlicher Name Rubinstein war, lebte in der polnischen Stadt Lodz. Als die deutsche Wehrmacht dort einmarschierte, flohen Batshevas Eltern mit einer ihrer Schwestern nach Russland, wo sie in Treblinka ermordet wurden. Sie und eine ihrer Schwestern kamen ins kleine Ghetto Radom. Batsheva konnte 1942 fliehen und mit einem gefälschten Pass in Schwerin arbeiten. Da sie aber verraten wurde, deportierte man sie nach Auschwitz, wo sie 20 Monate überlebte. „Auch im KZ hattest du die Wahl: Gutmensch zu sein oder Tier!“, äußert Batsheva über diese Zeit. Ebenfalls überlebte sie die zwei Todesmärsche, nach Malchow und Lübz, bevor sie im Mai 1945 von britischen Truppen befreit wurde.

Nachdem der Krieg zu Ende war, zog sie mit ihren Mann nach Israel und machte ihr Abitur, wurde Erzieherin und studieret Psychologie. Sie schrieb Bücher, in denen sie ihre Erlebnisse verarbeitete, darunter auch das Kinderbuch „Chika, die Hündin im Ghetto“, das von sehr vielen Grundschulen für den Unterricht genutzt wird. Batshevas erstes Buch „Gesegnet sei die die Phantasie – Verflucht sei sie!“ erzählt aus dem Leben in Auschwitz und wie sie überlebte. 45554 – diese Zahl ist ein Zeichen für ihr Überleben, eine Erinnerung an die Vergangenheit und auch ein ständiger Antrieb für die Aufgabe, der sie sich auch nach all der Zeit noch widmet: Der Holocaust darf nicht in Vergessenheit geraten.

Ich fand es unglaublich, wie sie dieses Verbrechen an der Menschheit überlebt hat und wie sie das Erlebte an die nächste Generation weitergibt.

geschrieben von Jonas aus Klasse 9

 

Der Vorlesewettbewerb

Als Schulsiegerin nahm ich am 22. Februar am Stadtausscheid des Vorlesewettbewerbes teil. Dieser wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerichtet und fand in der Stadtbibliothek statt. Mit 11 weiteren Siegern verschiedener Schulen fanden wir heraus, wer der Stadtsieger ist.

Gleich zu Beginn erhielt jeder Leser ein kleines Geschenk: einen Schoko-Marienkäfer und eine Flasche Wasser. Dann ging es endlich los! Jeder hatte ein Buch vorbereitet, aus dem er eine Textstelle vorlas. Ich entschied mich für die „Wilden Hühner“. Als ich dran kam, war ich sehr aufgeregt, weil viele Leute zuhörten, natürlich auch die Jury. Wir mussten vor einem Mikrofon lesen, das war sehr ungewohnt. Nachdem die erste Runde beendet war, machten wir eine kurze Pause. Anschließend mussten wir einen fremden Text lesen.

Dabei sollte man versuchen, sich so wenig wie möglich zu verlesen oder zu stocken. Man war echt erleichtert, als man mit Lesen fertig war. Die Jury durfte jetzt entscheiden, wer Sieger wird. Es dauerte sehr lange, bis sie eine Entscheidung traf. Nach langem Warten kam die Jury wieder. Zuerst bekam jeder Leser eine Urkunde und ein Buch.

Zum Schluss wurde dann der Stadtsieger gekürt. Anschließend wurde von uns ein Foto gemacht. Mir hat es sehr gefallen, diese Erfahrung zu machen. Es war ein sehr aufregender Tag, aber auch schön. Auch wenn ich nicht gewonnen hatte, freue ich mich sehr über das Buch.  

 

Liebe Nele,

ganz herzlich gratuliere ich dir zu deinem Erfolg. Alle Leseleistungen waren hervorragend. Deshalb fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht. Du hattest dein Bestes gegeben und bist über dich hinausgewachsen. Ich danke dir für deinen Einsatz und dafür, dass du unsere Schule würdig vertreten hast.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Deine Deutschlehrerin