{"id":30,"date":"2010-08-07T13:53:29","date_gmt":"2010-08-07T13:53:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lebenlernen.com\/sek-schneidlingen\/?page_id=30"},"modified":"2018-11-02T10:17:39","modified_gmt":"2018-11-02T10:17:39","slug":"paedagogik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lebenlernen.com\/sek_schneidlingen\/konzept\/paedagogik\/","title":{"rendered":"P\u00e4dagogik"},"content":{"rendered":"<p>Wir wollen mit unserer Philosophie von Selbstorganisation,  Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit dem Sch\u00fcler eine erfolgreiche  Lebensgestaltung erm\u00f6glichen. Grundlage daf\u00fcr ist unser Glaube an die  eigenen F\u00e4higkeiten und die systematische Entwicklung fachlicher,  sozialer und personaler Kompetenzen in einem p\u00e4dagogisch betreuten und  begleiteten Lernumfeld, das viel Raum f\u00fcr Kreativit\u00e4t zul\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Der Weg ist das Ziel &#8211; Das Sch\u00fclerorientierte Lernen<\/strong><br \/>\nDie systematische F\u00f6rderung pers\u00f6nlicher Lern- und Arbeitstechniken  z\u00e4hlt zu den wichtigen Zielen unserer P\u00e4dagogik. &#8222;Gewusst wie&#8220; hei\u00dft die  Devise. Dazu geh\u00f6ren Reflexion und Bewusstsein \u00fcber Lernprozesse ebenso  wie n\u00fctzliche Selbstf\u00fchrungs-Instrumente (Wochenplanung,  Schwerpunktsetzung, Bilanzgespr\u00e4che) und Ausstattung.<\/p>\n<p>Lernen bei LebenLernen (ein Muster):<\/p>\n<ul>\n<li>Individuelle Lernausgangslage (erreichte Kompetenzen in den Kompetenzrastern zu Beginn)<\/li>\n<li> Angestrebte Ziele im Lernjahr, -monat (dokumentiert im Portfolio, dem Sch\u00fclerordner)<\/li>\n<li> Ma\u00dfnahmen zur Zielerreichung<\/li>\n<li> Einsch\u00e4tzung des Lernerfolgs<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Vom Lehrer zum Coach<\/strong><br \/>\nDie Funktion des Lehrers \u00e4ndert sich in unserer Schule grundlegend. Weg  vom &#8222;Wissensvermittler&#8220; hin zum Lernassistenten des Sch\u00fclers, deshalb  nennen wir ihn &#8222;Coach&#8220;. Seine Aufgabe ist: Dem Kind Hilfe zur  Selbsthilfe zu geben. Der Sch\u00fcler steht im Mittelpunkt des  Lerngeschehens und ist der aktive Teil seiner Lernfirma. Dabei ist es  auf Unterst\u00fctzung angewiesen, auf Beratung und Feedback. Dauernd finden  so Beratungsgespr\u00e4che zwischen Coach und Sch\u00fcler statt, ob terminlich  vereinbart oder &#8222;ambulant&#8220;.<\/p>\n<p>Schule ist Arbeitsort. Die Zusammenarbeit auf der Basis der  permanenten gegenseitigen Verf\u00fcgbarkeit erleichtert die Kommunikation  erheblich, l\u00f6st Probleme &#8222;ambulant&#8220;.<\/p>\n<p>Indem wir den Unterricht vom Lernen des Sch\u00fclers aus betrachten,  gestalten wir unsere Schule kooperativ, Team bildend und  individualisierend. Somit wird das Lernen ein konstruktiver Vorgang, der  die wesentlichen drei &#8222;Lehrer&#8220; nutzt, n\u00e4mlich:<\/p>\n<ul>\n<li> Die Mitsch\u00fcler aus den verschiedenen Jahrg\u00e4ngen<\/li>\n<li>Den Coach<\/li>\n<li> Die Lernumgebung<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Die Lernorte: Forum, bewegter Klassenraum, Lernatelier<\/strong><br \/>\nDas herk\u00f6mmliche Schulzimmer verschwindet bei uns nach und nach &#8211; Lern-  und Arbeitsr\u00e4ume ersetzen sie. Pers\u00f6nliche Arbeitspl\u00e4tze,  Computer-Arbeitspl\u00e4tze mit Netzwerkanschluss sowie Pr\u00e4sentations- und  Visualisierungsmedien schaffen eine kreative, f\u00f6rdernde  Arbeitsatmosph\u00e4re f\u00fcr Lernteams.<\/p>\n<p>Wir gewinnen den Raum als zus\u00e4tzlichen &#8222;P\u00e4dagogen&#8220;. Ein Element  unseres p\u00e4dagogischen Ansatzes ist der von uns geplante Lernort und die  Lernumgebung.<\/p>\n<p>Eher &#8222;privat&#8220; wirkende individuelle Komponenten mit einem  Schreibtisch, Rollcontainer sowie Regalen, Farben usw. schaffen die  Atmosph\u00e4re eines Lernateliers. Insbesondere die Aufgaben zu \u00dcbung,  Wiederholung und Anwendung werden systematisch im Lernatelier  durchgef\u00fchrt, in einer &#8222;Fl\u00fcsteratmosph\u00e4re&#8220;, in der ein Sch\u00fcler auch den  anderen Sch\u00fcler als Partner nutzt und damit bewusst das soziale Lernen  eingesetzt wird. Die soziale Kompetenz wird in Einklang mit  Selbstkompetenz erfahrbar gemacht.<\/p>\n<p>Die Schwerpunkte unseres Schulcurriculums<\/p>\n<ul>\n<li>Erwerb von Kompetenzen zur Lebensbew\u00e4ltigung<\/li>\n<li> Kommunikations-, Sprach- und Medienkompetenz<\/li>\n<li> Naturwissenschaftlich-mathematische Kompetenz<\/li>\n<li> Ganzheitliches soziales und interkulturelles Lernen<\/li>\n<li>Verkn\u00fcpfung von schulischer und handwerklicher Bildung<\/li>\n<li>Gesundheitserziehung, Bewegung und Ern\u00e4hrung<\/li>\n<li> Verantwortung f\u00fcr Gesellschaft, Umwelt und nachhaltige Zukunft<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Der Lehrplan wird zum Lernplan:<\/strong><br \/>\nWir orientieren uns an dem vorgegebenen Lehrplan des Landes  Sachsen-Anhalt, d.h. den Rahmenrichtlinien f\u00fcr die Sekundarschule. Mit  einem Unterschied: Die Lehrpl\u00e4ne werden in Lernpl\u00e4ne umgearbeitet, sie  finden sich in Kompetenzrastern und Checklisten wieder.<\/p>\n<p>Die Kompetenzraster, die entlang der curricularen Vorgaben f\u00fcr die  Sekundarschule in Sachsen-Anhalt und vor allem entlang der  Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz erarbeitet sind bzw.  werden, konzentrieren die Gestaltung des Unterrichts auf das  Wesentliche. Sie stecken zum einen den fachlichen Erwartungshorizont ab  und bilden zudem auch soziale und personale Leistungen der Sch\u00fcler ab:  Denn die Kompetenzraster erm\u00f6glichen gleichzeitig mit anderen Methoden  den Erwerb der Selbstkompetenz durch das sch\u00fclerorientierte bzw. selbst  gesteuerte Lernen (Planung, Coaching, Reflexion, Verbindlichkeit) sowie  den Erwerb der Sozialkompetenz im partnerschaftlichen Lernen im  Lernatelier.<br \/>\nDie aus diesem Vorgehen entstehenden St\u00e4rken-Schw\u00e4chen-Profile sind  Grundlage f\u00fcr die individuellen Entwicklungsschritte. Jeder Schritt ist  ein sichtbarer Fortschritt.<\/p>\n<p><strong>Lernzielplanung und Beurteilung der Leistungen:<\/strong><br \/>\nDie Leistung bewerten wir mit den Kompetenzrastern in schriftlichen  Leistungskontrollen und Klassenarbeiten. Die Kontrollen halten sich an  die Vorgaben der verschiedenen Erlasse des Kultusministeriums von  Sachsen-Anhalt. Kompetenzraster entwickeln wir f\u00fcr die gesamte Schule,  zum Teil f\u00e4cher\u00fcbergreifend. Mit ihnen bestimmt der Sch\u00fcler in der  Vereinbarung mit seinem Coach sein Lernziel. Der Jugendliche  dokumentiert \u00f6ffentlich in Pr\u00e4sentationen und\/oder in  Lernerfolgskontrollen seinen individuellen Lernerfolg. Kompetenzraster  sagen den Sch\u00fclern, den Eltern und den Coaches konkret:<\/p>\n<p>Was kann ich, bzw. was kann mein Kind, was kann mein Sch\u00fcler\/meine Sch\u00fclerin?<\/p>\n<p>Hinter jedem Kompetenzraster steht eine Vielzahl von Aufgaben und  \u00dcbungen, die den Anforderungen der Rahmenrichtlinien entsprechen. Somit  ersch\u00f6pft sich die Leistungsbewertung nicht in punktueller  Leistungsmessung, sondern sie bezieht den Ablauf eines Lernprozesses mit  ein. M\u00fcndliche, schriftliche und weitere handlungsspezifische  Lernkontrollen sowie kontinuierliche Leistungsbeobachtung durch die  Wochenplanung und Zielvereinbarung pr\u00fcfen den einzelnen Lernfortschritt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollen mit unserer Philosophie von Selbstorganisation, Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit dem Sch\u00fcler eine erfolgreiche Lebensgestaltung erm\u00f6glichen. Grundlage daf\u00fcr ist unser Glaube an die eigenen F\u00e4higkeiten und die systematische Entwicklung fachlicher, sozialer und personaler Kompetenzen in einem p\u00e4dagogisch betreuten und begleiteten Lernumfeld, das viel Raum f\u00fcr Kreativit\u00e4t zul\u00e4sst. 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