{"id":4221,"date":"2017-12-11T08:28:31","date_gmt":"2017-12-11T08:28:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lebenlernen.com\/sek_magdeburg\/?p=4221"},"modified":"2017-12-14T11:53:09","modified_gmt":"2017-12-14T11:53:09","slug":"netboy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lebenlernen.com\/sek_magdeburg\/netboy\/","title":{"rendered":"\u201eNetboy\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rezension zum Theaterst\u00fcck \u201eNetboy\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Klasse 10 sah sich am 22. November 2017 das Theaterst\u00fcck \u201eNetboy\u201c \u2013 \u00fcber Cybermobbing, Verrat und Freundschaft \u2013 in der Gr\u00fcnen Zitadelle an. Gespielt wurde es vom Theater <em>Poetenpack<\/em> Potsdam.<\/p>\n<p>Das Theaterst\u00fcck erz\u00e4hlt die Geschichte von Marie, welche zurzeit mit einigen Problemen zu k\u00e4mpfen hat: ihre Eltern sind geschieden und die neue Freundin des Vaters ist abscheulich, die Lehrer nerven und selbst die beste Freundin Sarah ist manchmal nicht besser. Hinzu kommt auch noch, dass ein nerdiger Junge namens Olaf, welcher einige schizophrene Z\u00fcge aufweist, von Kopf bis Fu\u00df in sie verliebt ist. Da kommt ihr der online Chatroom \u201eMeetYou\u201c ziemlich gelegen. Dort lernt Marie einen Jungen namens Netboy kennen. Er ist charmant und scheint f\u00fcr jedes ihrer Probleme ein Zitat vom Schriftsteller Franz Kafka bereit zu haben. Doch dieser Netboy bringt Marie dazu, eine un\u00fcberlegte Tat zu begehen \u2026<\/p>\n<p>Die Darsteller spielten sehr enthusiastisch, ausdrucksvoll und lie\u00dfen sich nicht vom Publikum ablenken und bezogen dieses sogar anfangs mit ein, sodass sie ihre Gef\u00fchle sehr gut dem Publikum entgegenbringen konnten. Des Weiteren harmonierten die Kost\u00fcme sehr gut mit der Charakteristik der Schauspieler.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfes Theater mit nur drei Boxen und einer Leinwand<\/strong><\/p>\n<p>Das B\u00fchnenbild war ziemlich schlicht gehalten \u2013 und zwar lediglich durch eine Leinwand, auf welche der aktuell dargestellte Handlungsort projiziert wurde. Zus\u00e4tzlich waren dort immer mindestens eine bis maximal drei Boxen, welche \u2013 abh\u00e4ngig von der Szene \u2013 als Bett, Toilette, Parkbank oder Sonstigem fungierte.<\/p>\n<p>Das Nutzen dieser modernen Technik macht es m\u00f6glich, zwischendurch kleine \u00dcberraschungen einzubauen, welche sonst wohl kaum inszenierbar&nbsp; gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Stimmung im Theater war trotz des wirklich ernstzunehmenden Themas entspannt, aber auch dies war wieder von der Szene abh\u00e4ngig abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr jeden etwas Interessantes<\/strong><\/p>\n<p>Ich kann das St\u00fcck jedem Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen, weil es auf einem sehr aktuellen Thema basiert. Man darf nicht die Ernsthaftigkeit des Themas missachten, denn Mobbing kann echt dramatisch enden!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Nick Moldenhauer, Klasse 10<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Weitere kritische Bewertungen zum St\u00fcck:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Mir pers\u00f6nlich hat das Theaterst\u00fcck sehr gut gefallen. Alle Schauspieler (vier) spielten sehr ausdrucksstark. Meistens waren zwei bis drei von ihnen auf der B\u00fchne. So war Raum genug f\u00fcr jeden Darsteller. Auf der B\u00fchne sahen sie sehr freundlich aus und waren sehr vertieft in ihre Rolle. Sie spielten auch harmonisch mit dem Beamerbild auf einer Leinwand, was mich sehr begeistert hat, denn jeder Akt konnte \u00f6rtlich gut in Szene gesetzt werden.<\/p>\n<p>Die B\u00fchne war sehr klein. Das passte aber sehr gut zu dem Theaterst\u00fcck, da man nur ein paar Orte darstellen musste.<\/p>\n<p>Sehr aufregend waren auch die Hintergrundger\u00e4usche. Wenn sie zum Beispiel im Bus sa\u00dfen, h\u00f6rte man es genauso, als s\u00e4\u00dfe man im Bus.<\/p>\n<p>Mehrmals fror das ganze Schauspiel ein, damit ein Schauspieler etwas zu diesem Moment sagen konnte. Das fand ich besonders gut, da diese Momente immer ein aufregendes Gef\u00fchl ausl\u00f6sten. Meines Erachtens ist das Publikum mit den Gef\u00fchlen der Schauspieler mitgegangen. Es nahm die Stimmungen der entsprechenden Szenen auf und fieberte mit. Die Atmosph\u00e4re im Theater war stimmungsgeladen. Deutlich zu sp\u00fcren waren das Atemanhalten sowie Freude und Erstaunen. Mitunter hatte man den Eindruck, dass das Publikum zu einer Einheit verschmolz.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Themen Identit\u00e4t, Freundschaft und Cybermobbing. Identit\u00e4t und Identit\u00e4tsfindung spielen gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle, da weniger vorgegeben ist, als noch vor zwei Generationen. Die Vielzahl an Lebensweisen schafft mehr M\u00f6glichkeiten, aber auch mehr Verunsicherung. Mit der Zunahme sozialer Netzwerke erh\u00f6ht sich die Anzahl der Freundschaften und gleichzeitig verringert sich das Wissen \u00fcber die Personen. Weiterhin erh\u00f6ht sich die Gefahr, mit Personen in Kontakt zu treten, die eine falsche Identit\u00e4t angeben, was Cybermobbing m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der heutigen Zeit ist dies von zentraler Bedeutung und demzufolge hochaktuell. Ich kann dieses Theaterst\u00fcck nur jedem weiterempfehlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Max Sodtke, Klasse 10<\/em><\/p>\n<p>Mir hat das St\u00fcck sehr gefallen, da es zum Nachdenken anregt und ein aktuelles Thema behandelt \u2013 Cybermobbing, von dem der eine oder andere schon selbst einmal betroffen war. Auf Grund des Alters und der mangelnden Lebenserfahrung kann das Internet sehr gef\u00e4hrlich werden!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Scarlett M\u00e4nnig, Klasse 10<\/em><\/p>\n<p>Ich empfehle das Theaterst\u00fcck weiter, da es Aufschluss \u00fcber Situationen gibt, die jeden im Leben treffen k\u00f6nnen. Mein Fazit: Traue im Internet niemandem!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Laura Nold, Klasse 10<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezension zum Theaterst\u00fcck \u201eNetboy\u201c Unsere Klasse 10 sah sich am 22. November 2017 das Theaterst\u00fcck \u201eNetboy\u201c \u2013 \u00fcber Cybermobbing, Verrat und Freundschaft \u2013 in der Gr\u00fcnen Zitadelle an. Gespielt wurde es vom Theater Poetenpack Potsdam. 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